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By GoldIndex | November 21, 2008

Immer mehr Menschen entdecken Edelmetall als Wertanlage - An- und Verkauf nehmen zu…

Baunatal/Schauenburg. “Die Menschen gucken jetzt auf einmal zuhause nach, was sie noch so im Kästchen versteckt haben”, sagt Ingrid Becher. Sie ist Goldschmiedemeisterin in Großenritte. Seit einem halben Jahr kommen verstärkt Menschen zu ihr und wollen ihr Altgold verkaufen: Becher prüft dann den Feingoldgehalt des Schmuckes und bestimmt danach den Preis. Die finanzielle und wirtschaftliche Lage zurzeit bringe die Leute eben dazu, zu schauen, was man noch zu Geld machen könnte.

rtschaftliche Lage zurzeit bringe die Leute eben dazu, zu schauen, was man noch zu Geld machen könnte. Numerische Münzen

Die andere Seite ist, dass Gold verstärkt als Wertanlage gesehen wird. Die Nachfrage nach Anlagengold, also Goldmünzen, die nach reinem Goldwert gehandelt werden, steige an, sagt Münzhändler Peter Kobylka. Neben solchen Anlagegoldmünzen handelt der 67-Jährige in seiner Münzhandlung in Schauenburg aber vor allem mit so genannten numerischen Münzen. Das sind Sammlermünzen, deren Wert sich allein aus ihrer Seltenheit ergibt.

Ein Beispiel verdeutlicht dies: Eine Unze feines Gold, also 31,10 Gramm, kostet zur Zeit etwa 650 Euro, wobei der Wert mit dem Goldkurs schwankt. Eine Vereinskrone aus den Jahre 1858, ein Stück aus Kobylkas Sammlung, kostet dagegen 3850 Euro. Bei einem Feingoldgehalt von gerade einmal fünf Gramm. Obwohl sie qualitativ schlechteres und weniger Gold hat, ist sie aufgrund ihrer Seltenheit wesentlich teurer.

Quelle und weitere Infos –> http://www.hna.de/

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