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Gold ins Depot?
By GoldIndex | Oktober 10, 2008
Wenn Aktienkurse dahin schmelzen und kleine Nachrichtenmeldungen teils gewaltige Börsenwerte zu Fall bringen, suchen die Anleger nach vermeintlich soliden Geldanlagen. In turbulenten Börsenzeiten kommt daher immer wieder die Frage auf, ob Gold als Geldanlage sinnvoll ist.
Seit ewigen Zeiten betrachten die Menschen Gold als eine Art Krisenwährung. Während Währungen durch hohe Inflation im Extremfall nahezu wertlos werden könnten, wird eine Goldmünze oder ein Goldbarren stets ein akzeptiertes Zahlungsmittel darstellen.
Ein Nachteil einer Investition in Gold ist allerdings, dass keine laufende Rendite generiert wird. Während Immobilien in der Regel Mieterträge erwirtschaften und Anleihen und Aktien jährlich Zinsen oder Dividenden abwerfen, ist Gold zunächst unrentabel.
Gewinne können bei einer Anlage in Gold ausschließlich über Preissteigerungen erzielt werden. Die Richtung des Goldpreises vorherzusagen, ist dabei genau so schwierig wie die Prognose von Aktienkursen oder Währungen.
Bei Gold besteht allerdings eine auffällige Gegenläufigkeit zum Dollarkurs. Steigt der Kurs des Dollar an, fällt normalerweise der in Dollar ausgewiesene Goldpreis. Dies war gerade in den letzten Monaten wieder sehr gut zu beobachten:
Der Dollar erstarkte gegenüber dem Euro und gleichzeitig fiel der Goldpreis von über 1.000 $ je Feinunze (31,10 Gramm) auf unter 800 $. Umgekehrt stieg der Goldpreis in der Vergangenheit an, wenn der Dollar schwächelte.
Viel entscheidender ist aber, dass auf lange Sicht betrachtet, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage den Goldpreis bestimmen. Da die bekannten und wirtschaftlich abzubauenden Goldreserven weitgehend begrenzt sind, dürfte auch in Zukunft die Goldnachfrage das Angebot übersteigen und so den Goldkurs erhöhen.
Quelle: http://www.broker-test.de
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